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Histaminintoleranz – Das Chamäleon unter den Nahrungsmittelunverträglichkeiten

02.11.2014
Von Olivia Schütz.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Nahrungsmittelallergien sind für immer mehr Menschen ein Thema.

Der „Reizdarm“ als Diagnose häuft sich, die Patienten werden mit dieser Diagnose meist allein gelassen und begeben sich auf die Suche.

Oft ist für sie der erste Anhaltspunkt die Nahrungsmittelunverträglichkeit: der Wunsch, etwas Greifbares zu finden,  wodurch sie endlich einen Zusammenhang herstellen können aus dem was sie essen und ihren Verdauungsbeschwerden.

Die wohl bekanntesten Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind die Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorbtion und die Glutenintoleranz.

Weniger bekannt und erst seit einigen Jahren in den Praxen auf dem Vormarsch ist die Histaminintoleranz. Bei der Histaminintoleranz wir das Enzym „DAO“ in der Darmschleihaut zu wenig gebildet. Dadurch wird Histamin in der Nahrung nicht effektiv abgebaut und der Körper von Histamin regelrecht überschwemmt!

Das Tückische an der Histaminintoleranz: sie hat im Gegesatz zu anderen Unverträglichkeiten mannigfaltige Symptome, die sich wie ein Chamäleon tarnen können und scheinbar nicht zusammen hängen.

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Übelkeit
  • Alle denkbaren Verdauungsstörungen, von Blähungen über Krämpfe bis Durchfall
  • Hautauschläge, die scheinbar ohne Zusammenhang auftreten
  • Bis hin zu neurodermitis- oder rosacea-ähnlichen Beschwerden, oft im Gesicht
  • Schwindel
  • Schlaflosigkeit zusammen mit chronischer Müdigkeit
  • Spannen in den Gelenken, besonders morgens beim Auftrehen
  • Chronsicher Fließschnupfen
  • Juckreiz
  • Heftigste Reaktionen auf Alkohol

Bei dieser Liste wird klar: kommt ein neuer Patient in die Praxis sollte ein Therapeut immer abwägen, ob der Symptomenkomplex des Patienten auch durch eine Histaminintoleranz verursacht sein könnte!

Der Test ist günstig, zuverlässig und simpel – das Übersehen einer Histaminintoleranz jedoch fatal! Jegliche Therapie wäre zum Scheitern verurteilt ohne die richtige Diagnose.

In meiner Praxis diagnostiziere, behandle, berate und begleite ich viele Patienten mit einer Histaminintoleranz. Oft stellte ich mir die Frage: könnte bei dieser „Rosacea“ nicht auch eine Hitaminintoleranz beteiligt sein? Manchmal bin ich selber überrascht, welche Zusammenhänge sich nach der Diagnose auftun. Umso schöner ist es, viele Beschwerden auf eine einzige Ursache reduzieren zu können und dementsprechend unrsachenorientiert behandeln zu können.

Ein Test bei einem oder mehrerer der oben aufgeführten Symptomen ist somit
absolut zu empfehlen.
  Eine fachkundiger Therapeut kann dem Betroffenen für seine Histaminintoleranz einen effektiven Therapieplan zusammen stellen und ihn hinsichtlich der Ernährung schulen.