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Die Schilddrüse – ein Organ mit Einfluss auf den gesamten Körper

02.07.2014
Von Olivia Schütz.

Die Schilddrüse ist „die Peitsche des Körpers“. Sie ist das, was uns Antrieb gibt und unseren Stoffwechsel auf einem guten Niveau laufen lässt, so dass wir uns wohl und ausgeglichen fühlen. Auch auf unsere Psyche hat die Schilddrüse einen maßgeblichen Einfluss und kann an depressiven Verstimmungen mit beteiligt sein.

Befindet sich die Schilddrüse nicht in ihrer normalen, sondern in einer Über- oder Unterfunktion, kann dies vielfältige Symptome bei den Betroffenen hervor rufen. Und diese laufen meist so subtil ab, dass die Diagnose oft erst spät getroffen wird und die Patienten einen langen Leidensweg hinter sich haben.

Beschwerden bei einer Unterfunktion können sein:

  • Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit
  • Depressive Verstimmung
  • Haarausfall
  • Brüchige Nägel
  • Gewichtszunahme
  • Wassereinlagerungen
  • Verstopfung

Vor kurzem wurde interessanter Weise der Schwellenwert des Schilddrüsenhormons (TSH) in vielen Laborbefunden nach unten korriert. Man stellte fest, dass einige Menschen bereits ab einem Wert von 2,5 an den Symptomen einer Schilddrüsen-Unterfunktion leiden, und nicht erst bei etwa 4,5 ( Wert abhängig vom Labor).

Dennoch finden sich in vielen Laborbefunden noch die bisherigen Grenzwerte bis ca. 4,5 was dazu führt, dass ein Wert von weit über 2,5 als „normal“ angezeigt wird und der Patient als „gesund“ darsteht, obwohl er durchaus an den belastenen Symptomen einer Schilddrüsen-Unterfunktion leidet.

Die Diagnose geht somit bedauerlicher Weise trotz eines anfänglichen Verdachtes und der Kontrolle des TSH-Wertes häufig unter! Der Patient weiß also weiterhin nicht, was mit ihm los ist und warum es ihm so schlecht geht, obwohl der richte Verdacht im Raum stand. Sein Leidensweg geht weiter.
Aufklärung und Achtsamkeit sind an dieser Stelle also entscheidend.

Wurde eine Schilddrüsen-Unterfunktion oder gar ein Haschimoto, bei dem der Körper seine Schilddrüse mit Antikörpern angreift, festgestellt, lässt sich diese durchaus behandeln und der Patient gewinnt seine Lebensqualiät zurück.
Auch die Naturheilkunde bietet hier viele Optionen für eine unterstützende, begleitende Behandlung.